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3 Russinnen am Stockerl


Was sich nach dem Kurzprogramm abgezeichnet hatte, bewahrheitete sich nach der Kür: Das russische Team feierte bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Graz durch Alena Kostornaia (trotz Sturz beim dreifachen Lutz), Anna Shcherbakova (trotz Sturz beim vierfachen Lutz) und Alexandra Trusova (trotz Sturz beim Vierfach-Lutz und Vierfach-Toeloop) im Damenbewerb den nächsten Dreifacherfolg nach jenem im Paarlaufen. Die Schweizerin Alexia Paganini wies als Viertplatzierte bereits einen Rückstand von 32,46 (!) Punkten auf die Bronzemedaille auf.

Der eindrucksvolle Triple-Triumph der jungen Damen (16, 15, 15 Jahre alt) komplettierte die „russischen Meisterschaften mit internationaler Beteiligung“ in der Steiermarkhalle in Graz. Nicht nur, dass alle vier Titel nach Russland gingen, gab’s auch noch je dreimal Silber und Bronze, also insgesamt zehn von zwölf Medaillen – niemals zuvor hat ein Verband Eiskunstlauf-Europameisterschaften dermaßen dominiert.

Siegerin Alena Kostornaia, mit 16 die „Älteste“ des Podiums, konnte ihr Glück kaum fassen: „Nach meinem Sturz habe ich gedacht, dass ich den Titel jetzt möglicherweise um ein paar Hundertstel Punkte verliere. Gewonnen zu haben, zeigt, dass sich alle Anstrengungen und alle Qualen des Trainings der vergangenen Jahre ausgezahlt haben.“

Nicht nach Wunsch lief es für Österreichs Vertreterin Olga Mikutina. Die 16-Jährige, die sich nach ihrer soliden Vorstellung mit persönlicher Saisonbestleistung im Kurzprogramm (Rang 21) Hoffnungen auf die Top 20 und damit ein WM-Ticket gemacht hatte, verpatzte die Kür völlig und fiel auf den 24. Platz zurück. „Ich kann viel mehr als ich heute gezeigt habe, aber ich war einfach zu nervös. Großen Dank ans Publikum, das mich auch nach meinen Stürzen noch angefeuert hat.“

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Damen-Resultate im Überblick
Zeitplan, Teilnehmer_innen und weitere nützliche Infos

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Bild (oben, v.l.): Anna Shcherbakova (Silber, RUS), Alena Kostornaia (Gold, RUS), Alexandra Trusova (Bronze, GUS); (c) GEPA Pictures

 

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