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Herren: Russischer Doppelsieg


Der erste Titelträger der Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Graz kommt aus Russland. Der 20-jährige Dmitri Aliev holte sich am Donnerstagabend in der Steiermarkhalle dank der besten Kür mit einem Respektabstand von mehr als 26 Zählern die Goldmedaille im Herrenbewerb. Rang zwei ging an seinen Landsmann Artur Danielian, der den überraschend starken Morisi Kvitelashvili um haudünne drei Hundertstelpunkte auf Platz drei verwies. Der Georgier hatte im Vorjahr bei den EM in Minsk noch Platz zehn belegt.

Pech hatte der nach dem Kurzprogramm sensationell führende Michal Brezina aus der Tschechischen Republik. Nach zwei Stürzen fiel der Mann aus Brünn auf den siebenten Platz zurück. Ganz knapp an einer Medaille schrammte der Südtiroler Daniel Grassl vorbei, der sich mit der zweitbesten Kür des Abends Platz vier sicherte und dem nicht einmal zwei Punkte auf Bronze fehlten.

Der neue Europameister zeigte sich sehr emotional: „Am Ende meines Programms habe ich mein Glück hinausgeschrien und die Tränen nicht zurückhalten können. Ich habe immer an mich geglaubt, aber ich kann es nicht fassen, dass ich es nun geschafft habe.“

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Der Österreicher Maurizio Zandron verpasste schon einen Tag davor (22.1.) als 28. im Kurzporogramm den Finaleinzug der besten 24 Läufer und war dementsprechend enttäuscht: „Ich habe leider den Rittberger verpatzt – ein Sprung, der mir normalerweise keine Probleme bereitet. Schade, dass es gerade bei der Europameisterschaft nicht geklappt hat. Natürlich war ich auch ein bisschen nervöser als sonst, aber mit einem Fehler bei diesem Sprung habe ich nicht gerechnet. Dennoch sind EM im eigenen Land einfach großartig.“

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Herren-Resultate im Überblick
Zeitplan, Teilnehmer_innen und weitere nützliche Infos

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Bild (oben, v.l.): Artur Danielian (Silber, RUS), Dmitri Aliev (Gold, RUS), Morisi Kvitelashvili (Bronze, GEO)
(c) GEPA Pictures

 

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